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Geschrieben von Administrator   

 

Tagesverbundspflegestelle

bunter Hund

www.berliner-tagesmutter.de

 
Viola Heiden

10318 Berlin 

Telefon: 030/50176695

Mail:

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Konzeption

Tagesverbundspflegestelle "bunter Hund"


1. Vorwort


2. Geschichte der Einrichtung


3. Rahmenbedingungen


4. Ziele für die pädagogische Arbeit mit Kindern und  Begründung
 

4.1 Entwicklungsbedingungen und -möglichkeiten des einzelnen Kindes

4.2 Soziale Kontakte

4.3 Angebote und integrative Förderung

4.4 Gesundheit und Ernährung

5. Unser Tagesablauf

6. Ziele und Formen der Zusammenarbeit mit den Eltern

7. Zusammenarbeit mit anderen Tagesmüttern

8. Fortbildung

9. Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

10. Repräsentation im Internet

 

1. Vorwort

Liebe Eltern,

herzlich Willkommen, in unserer Tagesverbundspflegestelle, hier werden 5 Kinder im Alter von 0 bis 5 Jahren betreut.

Zu unserer Tagespflegestelle gehören auch viele Haustiere:

1. eine Schäferhündin namens Janis ( 12 Jahre alt )

2. ein Zwergkaninchen namens Pitti ( 4 Jahre alt )

3. und noch ein Zwergkaninchen namens Platsch ( auch 4 Jahre alt )

4. 6 Sumatra-Barben, 1 Hongkong-Barben, 4 Moos-Barben, 3 Fadenfisch, 2 große Knutschi und 7 Harnischwelse

Durch das Zusammenleben mit den Haustieren lernen die Kinder den Umgang mit Tieren kennen und erleben wie schön es ist, sich um jemanden zu kümmern.
Der Hund ist hervorragend als Therapiehund geeignet, da viele Eltern Angst vor Hunden haben und diese dann auf Ihre Kinder übertragen, dies wollen wir verhindern, indem wir Eltern und Kindern den Umgang mit Hunden erklären und Ihnen es im täglichen Umgang zeigen.

Mein Lebensgefährte steht mir täglich bei meiner Arbeit als Tagesmutter zur Seite und unterstützt mich aktiv bei der Vormittagsgestaltung mit den Kindern. Dadurch haben die Kinder eine männliche Bezugsperson (was im übrigen von allen Kids sehr begrüßt wird) im Alltag, was ja heutzutage leider nicht mehr Standart ist.

 

 

Die Kosten für die Unterbringung eines Kindes bei einer Tagesmutter werden, für die Eltern, zu den gleichen Konditionen wie bei einer Betreuung in der Kita Krippe etc. über das Bezirksamt getragen.

2. Geschichte der Einrichtung

In meiner Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin, lernte ich viele Betreuungsformen für Kinder kennen und war von der Idee "Tagesmutter" begeistert und so entstand am 01.10.2003 meine Tageskleinpflegestelle, die am 01.05.2005 zu einer Tagesgroßpflegestelle erweitert wurde.
Seit dem 01.05.2007 ist mein Lebensgefährte als erster Ost- Berliner Tagespapa tätig. Wir betreuen nun zusammen 8 Kinder. Da es für uns sehr schwierig war, das "Private" von den "dienstlichen" zu trennen, entschlossen wir uns zum 01.10.08 die Tagesverbundspflegestelle wieder aufzulösen. Nun arbeite ich wieder vorwiegend mit 5 Kindern alleine. Der Jens versucht aber so oft wie möglich noch anwesend zu sein, damit die Kinder auch mal eine männliche Bezugsperson haben. In den nächsten Kategorien steht ja alles in "wir Form", dieses möchte ich auch beibehalten, da die Pflegestelle ja unser gemeinsames "Baby" ist und immer sein wird!

 

3. Rahmenbedingungen

Unsere Tagesgroßpflegestelle liegt im Prinzenviertel in Berlin Karlshorst nur wenige Minuten vom S – Bahnhof Karlshorst (zu Fuß 5-10 min) entfernt und zwischen 2 Straßenbahn Haltestelle gelegen. Die Straßen in der Umgebung sind verkehrsberuhigt und mit Einfamilienhäusern bzw. kleinen Mehrfamilienhäusern bebaut. In unmittelbarer Nähe liegt der Seepark, zwei Spielplätze und ein Wäldchen, wo wir jeden Tag ca. 1,5 Stunden mit den Kindern verbringen.

Ebenfalls in mittelbarer Nähe befindet sich die Trabrennbahn Karlshorst, die Wuhlheide (Volkspark Wuhlheide), das FEZ, sowie der einzigartige Tierpark Berlin. Auf Grund der vorhandenen Bedingungen nutzen wir am Vormittag vorwiegend den Seepark und das Wäldchen zu ausgedehnten Spaziergängen und/oder die Spielplätze damit die Kids im Freispiel Ihre Möglichkeiten und Grenzen ausgiebig erweitern bzw. kennen lernen können.

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Wir gehen täglich mit den Kindern raus, ob Regen, Schnee und Sonnenschein, die Kinder wollen draußen sein!!!

 

Die Hauptöffnungszeit ist von 8.30 bis 15.00 Uhr.

Die Öffnungszeiten richten sich nach dem tatsächlichen Bedarf und werden mit den Eltern abgesprochen. Entsprechend der gegebenen Situation sind sie veränderbar.

 

 

4. Ziele für die pädagogische Arbeit mit Kindern und Begründung


- Unser Ziel ist es das sich die Kinder während der, mitunter recht langen Betreuungszeit, wohl fühlen und jedes einzelne seinen Platz in unserem (kleinen) Kollektiv findet.

Das ist der schwerste und wichtigste Schritt, da es sich bei den im Augenblick bei uns betreuten Kinder um Kita-unfähige Kinder handelt, bei denen teilweise erhebliche Probleme im Kita-Alltag bestanden.

- Jedem Kind seinen Möglichkeiten und seinem streben entsprechend fördern und fordern

Das hört sich vielleicht etwas seltsam an, ist aber durchaus notwendig da im Moment in der von uns betreuten "Truppe" Kids von 1 bis 3,5 Jahren sind und die Möglichkeiten der Kommunikation und der Motorik gerade in den ersten Jahren sehr verschiedentlich sind.

- Jedes Kind ist einzigartig und soll sich und seine Umwelt für sich entdecken

Schon (oder gerade) in diesen frühen Jahren haben die kleinen die unterschiedlichsten Interessen und bilden die ersten Ansätze zum Verständnis unserer Welt. Da wir gerade diesem Punkt sehr viel Bedeutung beimessen, wird bei uns kein Kind zu der Teilnahme an irgendwelchen Basteleien gezwungen. Vielmehr werden während der Freispielzeit den Kids Angebote wie basteln, malen etc. oder gemeinsames Brettspielen gemacht bzw. von den größeren vorgeschlagen. Wer sich beteiligen möchte tut dies und die anderen Kinder machen entweder ein Stück weit mit oder spielen weiter.

4.1 Entwicklungsbedingungen und -möglichkeiten des einzelnen Kindes

In unserer schnelllebigen Zeit fällt es mitunter schwer sich "Zeit zu nehmen" für das Kind, ihm ausreichend Aufmerksamkeit und Beachtung entgegenzubringen, ja sich auf das Kind einzulassen.

Genau an diesem Punkt setzen wir an. Wir "nehmen" uns die Zeit für jedes einzelne Kind. Das ist natürlich ein herrausstechender Vorteil gegenüber einer Betreuung in der Kita. Da wir meist zu zweit fünf Kinder betreuen sind wir in der Lage auf jedes Kind einzeln einzugehen. Somit haben bei uns auch Problemkinder eine Chance die von ihnen benötigte Zeit ganz für sich alleine zu bekommen. Dies ist in einer Kita wo mitunter bis zu zwölf in einem Fall sogar bis zu zwanzig Kinder von einer Erzieherin betreut werden absolut undenkbar.

Bei uns wird viel Zeit für die Essenaufnahme eingeplant, was wichtig ist damit zum einen die Nahrung entspannt und ruhig aufgenommen wird, zum anderen auch die Kleinen die Möglichkeit haben sich den Umgang mit Besteck anzueignen.

Wir reden viel mit den Kindern, lassen uns auf ihre Spiele ein, versuchen ein Teil ihrer Welt zu sein. Natürlich gibt es auch hierbei Grenzen, welche es zu erkunden und zu akzeptieren gilt.

Es wird viel vorgelesen, meist Bücher die von den Kindern, aus unserer nicht kleinen Auswahl an Kinderbüchern, ausgesucht werden. Natürlich lässt die Konzentration bei den einen schneller, bei dem anderen erst später nach. Da es jedoch alles so ziemlich zwanglos ist, kann es auch sein, das ein Kind spielen geht, sich aber nach kurzer Zeit wieder zu uns gesellt um weiter zu lauschen.

 

4.2 Soziale Kontakte

Neben den sich schnell entwickelnden Kontakten innerhalb unserer kleinen "Truppe", gibt es auf den Spielplätzen immer wieder Begegnungen mit anderen Kindern und auch Kita Gruppen. Auf unseren Wegen zu und Spaziergängen im Wald treffen wir viele interessante Menschen und Hunde. Bei all diesen Begegnungen können unsere kleinen Erfahrungen, ja mitunter auch Grenz-erfahrungen für Ihr Sozialverhalten sammeln.

4.3 Angebote und integrative Förderung

Neben malen und vielen kreativen Einzelarbeiten (jedes Kind bastelt für sich) versuchen wir auch größere Gemeinschaftsprojekte zu realisieren. Das hört sich vielleicht etwas geschwollen an, aber wer schon mal mit einer gemischten Truppe von ein bis dreieinhalbjährigen ein gemeinsames Bastelprojekt gestartet hat, der weiß es ist etwas Großes ;-). Auf jeden Fall versuchen wir hierbei auf die Belange jedes einzelnen unserer kleinen Schützlinge einzugehen und diese zu berücksichtigen. Das ist nicht immer leicht, wird jedoch am Ende durch das Werk an sich und die Freude der Kinder an dem vollbrachten belohnt.

4.4 Gesundheit und Ernährung

Neben den eigentlich selbstverständlichen Dingen wie Hygiene und Unfallvermeidung wird bei uns jeden Tag selbst und frisch gekocht. Das hat den Vorteil das zum einen sehr abwechslungsreiche Kost in den Topf, danach auf den Teller und zu guter Letzt in den Bauch der Kinder (und natürlich auch in unseren) kommt, zum anderen im Vergleich zur Kitaverpflegung die Möglichkeit gegeben ist auf spezielle Allergien usw. bei einzelnen Kindern einzugehen.

Des weiteren sind wir dadurch nicht von einem begrenzten Angebot einer Cateringfirma abhängig, hierbei kommen meist Rotationsspeisepläne heraus, vielmehr kommen neben beliebten und von den Kids gewünschten auch immer wieder neue "Kreationen" und Rezepte auf den Tisch.

Nicht zuletzt helfen uns die Kinder immer wieder mit starkem Interesse beim kochen und backen, natürlich in dem ihnen gegebenem Umfang ;-)

 

5. Unser Tagesablauf

????? - 08.00 Uhr - Freispiel
08.00 - 08.30 Uhr - Frühstück
08.30 - 10.00 Uhr - Spaziergang / Spielplatz
10.00 - 11.00 Uhr - Freispiel / pädagogisches Angebot
11.00 - 12.00 Uhr - Mittagessen
12.00 - 14.00 Uhr - Mittagschlaf
14.00 - 14.30 Uhr - Vesper
14.30 - ????? Uhr - Freispiel / Angebote / Spaziergang



6. Ziele und Formen der Zusammenarbeit mit den Eltern

Für Eltern bieten wir, auf Anfrage, zusätzlich in den Abendstunden Workshops zum basteln und gestalten mit und für Kinder an.
Bei Erziehungsproblemen stehen wir Ihnen, falls Sie es wünschen zur Seite, sodass wir gemeinsam eine Lösung finden können. Hierbei ist allerdings die Konsequente Mitwirkung der Eltern erforderlich, da ansonsten keine klare Linie für das Kind sichtbar ist und somit eher das Gegenteil erreicht wird.
Gemeinsame Feiern mit den Eltern und Kindern zusammen finden mindestens 2 Mal im Jahr statt und in der Weihnachtsfeier besprechen wir gemeinsam den vorläufigen Jahres- und Urlaubsplan für das kommende Jahr.

 

7. Zusammenarbeit mit anderen Tagesmüttern

Neben der Bereitschaft, unseren Möglichkeiten entsprechend, die Vertretung für andere Tagesmütter bei Urlaub, Krankheit etc. zu übernehmen, gestaltet sich die Zusammenarbeit durch kollegiale Unterstützung und Erfahrungsaustausch bei unseren monatlichen Treffen.

8. Fortbildung

Alle 4 bis 6 Wochen finden in den Abendstunden von 18.00 bis 20.00 Uhr Fortbildungsangebote des Bezirksamtes statt. Neben neusten Richtlinien/Gesetzen etc. wird hier neues Wissen vermittelt, altes gefestigt und über Erfahrungen im Alltag werden Gedanken ausgetauscht.

Für die, die es interessiert, im Jahr 2007 erreichte ich mein "Berliner Grundzertifikat" für die Tagespflege und bin jetzt dabei, mein "Aufbauzertifikat" zu erreichen.

 

9. Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

 

In der Gestaltung des Tagesablaufs, sind wir für alles offen, ob musikalische Früherziehung, Turnen oder andere Veranstaltungen können bei Einverständnis aller Eltern ermöglicht werden.

 

10. Repräsentation im Internet

Im Internet wird unsere Tagesverbundspflegestelle / Tagesgroßpflegestelle vorgestellt. Neben Gedichten, Reimen, Bastelanleitungen, Liedern und Rezepten zum Kochen, könnt Ihr eine Menge auf unserer Seite entdecken und erleben und Euch auch tatkräftig an der Gestaltung der Seite beteiligen.

Also, schaut doch mal rein:

 

http://www.berliner-tagesmutter.de/

 

 

eisenbahn

 

Wir freuen uns auf einen Besuch von Euch !!!

Mit freundlichen Grüßen 

Viola, Jens, Nick, Janis, Pitti und Platsch

 

P.S.
Sowohl ich selbst als auch mein Mann,
haben den Lehrgang
"Erste Hilfe am Kleinkind"
vom DRK absolviert!

 

  Stand: Dezember 2008
 
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