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Geschrieben von Viola Tagesmutter aus Berlin
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Regenwetter
Was ist das für ein Wetter heut!
Es regnet ja wie toll!
Die Straße ist ein großer See,
die Gosse übervoll.
Der Sperling duckt sich unters Dach,
so gut er eben kann.
Und Nero liegt im Hundehaus
und knurrt das Wetter an.
Wir aber haben frohen Mut
und sehn dem Regen zu,
erzählen uns gar mancherlei
daheim in guter Ruh`.
Friedrich Halm
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Geschrieben von Viola Tagesmutter aus Berlin
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Auf Wiedersehn!
Der Star singt heut sein Abschiedslied,
er will nach Süden reisen.
"Auf Wiedersehn", pfeift er vom Dach,
"ihr Finklein und ihr Meisen."
Die Starenkinder reisen mit,
sie sind nun alle groß.
"Ade, ade, du altes Nest,
bald geht die Reise los.
Ade, du lieber Kirschenbaum,
trägst keine Kirschen mehr.
Bald fallen deine Blätter ab,
dann steht du kahl und leer.
Ade, Ade, der Herbstwind weht,
der Sommer ist nun aus.
Im nächsten Jahr, wenn`s Frühling wird,
kehrn wir zurück nach Haus!"
Gertrud Neumann-Hechler
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Geschrieben von Viola Tagesmutter aus Berlin
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Es regnet, es regnet Es regnet, es regnet, es tröpfelt in das Faß. Die Straße, die Straße ist überall schon naß. Wenn`s regnet, wenn`s regnet, da bleiben wir im Haus, und lachen und lachen das schlechte Wetter aus. Verfasser unbekannt |
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Geschrieben von Viola Tagesmutter aus Berlin
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Ach, wer doch das könnte! Gemäht sind die Felder, der Stoppelwind weht, hoch droben in Lüften mein Drachen nun steht, die Rippen von Holz, der Leib von Papier; zwei Ohren, ein Schwänzchen sind all seine Zier. Und ich denk: So darf liegen im sonnigen Strahl – ach, wer doch das könnte, nur ein einziges Mal! Da guckt ich dem Storch in das Sommernest dort: Guten Morgen, Frau Störchin, geht die reise bald fort? Ich blickt in die Häuser zum Schornstein hinein: Papachen, Mamachen, wie seid ihr so klein! Tief unter mir seh ich Fluss, Hügel und Tal – ach, wer doch das könnte, nur ein einzigstes Mal! Victor Blüthgen |
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